Podolski, Klose, Müller, Cacau – WM Tag 3

Der Vorfilm des heutigen WM Tages bestand aus dem bis dato zähesten Spiel des Turniers, welches Algerien und Slowenien mehr mit- als gegeneinander bestritten und das 1:0 endete (wehe es sagt jetzt wieder jemand was über Torwarte und dumme Fehler). Als Hors d’oeuvre wurde anschließend Serbien gegen Ghana serviert – ein Spiel das per Elfmeter entschieden wurde und sich auch über 90 Minuten so anfühlte als müsste es per Elfmeter entschieden werden. Zwar war der Sieg Ghanas im Endeffekt verdient, wirklich zwingend sah das aber alles nicht aus. Jedenfalls alles nichts, was den Hauptakteuren des heutigen Abends Zukunftsängste bescheren müßte.

Viele Fragezeichen standen neben der Aufstellung Jogi Löws – war doch Ballack nicht dabei, was Oliver Schmidt, der ein paar Stunden vorher das Spiel Ghanas im ZDF moderierte, nicht müde wurde bei jedem Ballkontakt Kevin-Prince Boatengs zu erwähnen. Fast ebenso viele Fragezeichen standen für mich hinter den Fähigkeiten Australiens, die ich dunkel als “gar nicht so schlecht” in Erinnerung hatte und eigentlich noch als stärksten Gegner der deutschen Gruppe eingeschätzt hatte.
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England, Deine Torhüter – WM Tag 2

Man muss als Englandfan schon eine sehr hohe Toleranz gegenüber Spott und Häme besitzen. Nicht das ich mir viel ausrechne – immerhin muss ich ja dankbar sein, dass sie dabei sind nach dem Debakel 2008 bei, oder besser vor der EM. Aber das hätte nun wirklich nicht sein müssen.
Dabei waren die Umstände fast perfekt: Das erste mal echte Fußballatmosphäre genossen im Oscar Wilde in Berlin. Gefühlte 8 Fans pro Quadratmeter, stickige Luft, kaltes Bier – angerichtet für einen schönen Fußballabend. Aber ach…

Die Spiele der Griechen gegen Südkorea und der Nigerianer gegen Argentinien sind mir nur noch schwammig in Erinnerung – Weltmeisterschaftsstandardware irgendwo zwischen mittelgutem Fußball und der Erkenntnis, dass man keinen der Spieler der südkoreanischen Mannschaft kennt. Griechenlands Start in die WM unterbot sogar noch die französische Leistung des Vorabends und Argentinien erarbeitete sich einen Pflichtsieg ohne wirklich zu überzeugen.

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SüdafrikaMexiko vs. UruguayFrankreich

Der erste Tag der WM 2010 ist offiziell beendet und die Erwartungen waren ungefähr ebenso hoch wie der vermutete Absatz von Ohrenstöpseln rund um die zwei Stadien der heutigen Spiele. Doch der Reihe nach.

Die Ehre, die deutschen Fernsehzuschauer zur WM 2010 zu begrüßen, hatte das erfahrene Sturmduo Netzer-Delling und sie erledigten diese Aufgabe mit der Routine jahrelangen Flügelspiels im Fußballfernsehen. Das ist deswegen wichtig zu erwähnen, da das zweite Spiel des Tages von RTL übertragen wurde, die bei dieser Gelegenheit bewiesen, dass sie bei allen Sportarten, die nicht Formel1 sind, eher in der Regionalliga spielen.

Die ersten Halbzeiten beider Spiele glänzten durch erfrischende Harmlosigkeit aller beteiligten Akteure. So vergaßen sowohl Mexiko als auch Frankreich über 45 Minuten, dass sie in ihre respektiven Spiele als klare Favoriten gehen sollten. Gerd Gottlob, der das erste Spiel für die ARD kommentierte, sprach dies in feinster ARD-Fußballreportermanier der Stimmung im Stadion zu und sah die Mexikaner als durchweg beeindruckt an.

Gemeint waren hier in erster Linie die allgegenwärtigen Vuvuzuelas, die traditionellen Fantrompeten im südafrikanischen Fußball. Man muß kein Prophet sein um vorherzusehen, dass diese länglichen Tröten ab morgen die Berichterstattung im deutschen Boulevard dominieren werden. Ich finde sie ja ganz großartig, da sie auf einfachste Art und Weise das Soundkonzept der anwesenden Medien durcheinanderbringen und dabei so herrlich harmloser Ausdruck von Freude am Spiel sind. Sie sind eben nicht die unsäglichen Klatschpappen, die von DFB und Co. in Deutschland so gerne im Stadion verteilt werden und zu Recht in einen ganz speziellen Nebenhof der Hölle verbannt werden sollten. Es ist eine Tradition, die von den Fans kam und ich kann so etwas nur unterstützen.

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Wie man 400 Millionen Menschen verfolgt – die neuen Facebook Social Plugins


“Open” – you keep using that word, Mark Zuckerberg.
I don’t think it means what you think it means #f8
Kevin Marks

Facebook hat gestern auf ihrer Entwicklerkonferenz f8 die nächsten Schritte dahin vorgestellt, was SpiegelOnline heute als Web-Herrschaft betitelt. Nun bin ich kein Freund von plakativen Superlativen,  aber in diesem Fall bin ich beinahe geneigt zuzustimmen (und habe ja nicht weniger hingelangt bei der eigenen Überschrift).

Als Mark Zuckerberg gemeinsam mit Bret Taylor von FriendFeed gestern auf der Keynote ihr neues “Open Graph” Konzept präsentierten, sah ich etwas, dass bei mir zwei extreme Reaktionen auslöste. Aus der Sicht des Entwicklers in mir fand ich die drei Konzepte, die da vorgestellt wurden, extrem toll. Es wird für Entwickler immer einfacher sich an das Netzwerk, an den Social Graph, anzuschließen und potentiell das bestehende Netzwerk von mittlerweile 400 Millionen Facebook-Nutzern zu erschließen.

Auf der anderen Seite bieten die vorgestellten Techniken, Social Plugins wie Facebook sie nennt, aber auch eine bisher ungeahnte Macht für Facebook um jedes ihrer 400 Millionen Mitglieder in noch nie dagewesener Art und Weise zu tracken und zu analysieren. Im Zentrum dieser Verfolgung steht noch nicht einmal der von vielen jetzt hochgejubelte “Like” Knopf fürs gesamte Netz. Bzw. eigentlich steht er dort schon, aber nicht in seiner offiziellen Funktion als “Knopf”, sondern durch die Tatsache, dass er einfach da ist.

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Mal ‘ne blöde Frage

Wenn der Ausbruch des Vulkans auf Island so viel für Flugzeuge gefährliche Asche in die Luft gepustet hat, welcher lebensmüde Vollidiot hat dann bitte dieses Foto, immerhin eine Nahaufnahme eben dieser Asche, geschossen?

Boston.com wie immer mit grandiosen Bildern in ihrer Big Picture Abteilung, die man ja leider nicht einbinden sollte, weil deren Anwälte recht flink sind. Also alle mal kurz nach drüben.

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Whaw!!

James Randi über die “World Homeopathy Awareness Week” – eine der vielen vielen Lobbyveranstaltungen dieser leider immer noch vorhandenen Quacksalberindustrie. Die wichtigsten Worte ab 3:56.

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Now Han Solo’s a coffee table

Galactic Empire state of mind von CollegeHumor – auch wenn Leia nicht so gut aussieht wie das Original:

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