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	<title>Kommentare zu: Ausschlussverfahren</title>
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		<title>Von: robert</title>
		<link>http://www.othertimes.de/2008/04/24/ausschlussverfahren/#comment-6573</link>
		<dc:creator>robert</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 18:35:51 +0000</pubDate>
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		<description>Habe mich da vielleicht missverst&#228;ndlich ausgedr&#252;ckt - nicht das Instrument des Volksentscheides als solches ist egal. Ganz im Gegenteil. Ich bin froh, dass wir das in Berlin haben. Nur hats eben leider auch gezeigt, dass sich nicht alle Themen f&#252;r ein solches Instrument eignen, sei es aus Desinteresse am Thema oder aus Desinteresse an der Mitgestaltung (sicher bedingt durch die vorher feststehende &quot;Egalheit durch nicht bindenden Charakter&quot;).

Und dass Herr Pfl&#252;ger nun von einem &quot;tollen Sieg&quot; spricht, weil sich ja &#252;ber 60% der Teilnehmer f&#252;r den Flughafen ausgesprochen haben, war nicht nur f&#252;r die FDP(!!) gestern Grund zum Staunen.

Nichtsdestotrotz hast Du sicher recht, dass man die Anzahl der Leute, die f&#252;r &quot;Ja&quot; gestimmt hat, eigentlich nicht untersch&#228;tzen sollte. Leider(?) sind es nun mal die Spielregeln dieser ganzen Angelegenheit, dass es nicht eben wenig waren, aber eben nicht genug - und das muss auch ein Herr Pfl&#252;ger eingestehen.

Ich habe Zahlen von 2 Millionen munkeln h&#246;ren, die die Kampagne auf Seiten der iCat gekostet hat - nicht eingerechnet die &quot;grauen&quot; Kosten f&#252;r den, wie Du richtig schreibst, Medienhype - oder nennen wir es freundlicher: Die Berichterstattung. Die Mobilisierung war erfolgreicher als ich vermutet habe, wenn ich ehrlich sein soll.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Habe mich da vielleicht missverst&#228;ndlich ausgedr&#252;ckt &#8211; nicht das Instrument des Volksentscheides als solches ist egal. Ganz im Gegenteil. Ich bin froh, dass wir das in Berlin haben. Nur hats eben leider auch gezeigt, dass sich nicht alle Themen f&#252;r ein solches Instrument eignen, sei es aus Desinteresse am Thema oder aus Desinteresse an der Mitgestaltung (sicher bedingt durch die vorher feststehende &#8220;Egalheit durch nicht bindenden Charakter&#8221;).</p>
<p>Und dass Herr Pfl&#252;ger nun von einem &#8220;tollen Sieg&#8221; spricht, weil sich ja &#252;ber 60% der Teilnehmer f&#252;r den Flughafen ausgesprochen haben, war nicht nur f&#252;r die FDP(!!) gestern Grund zum Staunen.</p>
<p>Nichtsdestotrotz hast Du sicher recht, dass man die Anzahl der Leute, die f&#252;r &#8220;Ja&#8221; gestimmt hat, eigentlich nicht untersch&#228;tzen sollte. Leider(?) sind es nun mal die Spielregeln dieser ganzen Angelegenheit, dass es nicht eben wenig waren, aber eben nicht genug &#8211; und das muss auch ein Herr Pfl&#252;ger eingestehen.</p>
<p>Ich habe Zahlen von 2 Millionen munkeln h&#246;ren, die die Kampagne auf Seiten der iCat gekostet hat &#8211; nicht eingerechnet die &#8220;grauen&#8221; Kosten f&#252;r den, wie Du richtig schreibst, Medienhype &#8211; oder nennen wir es freundlicher: Die Berichterstattung. Die Mobilisierung war erfolgreicher als ich vermutet habe, wenn ich ehrlich sein soll.</p>
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		<title>Von: christian</title>
		<link>http://www.othertimes.de/2008/04/24/ausschlussverfahren/#comment-6571</link>
		<dc:creator>christian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 16:40:10 +0000</pubDate>
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		<description>stimmt, wei&#223; ich auch alles, und selbst wenn ichs nicht gelesen h&#228;tte in diversen Zeitungen, w&#228;re immer noch klar gewesen, da&#223; eine Stadtverordnung ohne Artikel bez&#252;glich der m&#246;glichen Einflu&#223;nahme und oder Entscheidungskraft eines Volksentscheides auch keine Angriffspunkte f&#252;r eventuell rechtlich bindende Entscheidungen bietet. is alles klar.

klar ist aber hingegen auch, das Person X, die die Aktion Y veranstaltet, dies nicht f&#252;r umsonst macht, sondern mit Absicht. denn selbstverst&#228;ndlich gab es einen riesen Medienrummel um &quot;berlins ersten Volksentscheid&quot; und selbstverst&#228;ndlich interessieren sich B&#252;rger als auch Politiker f&#252;r den Ausgang des Entscheides und ALLE wissen, wie man hinterher mit dem Ergebnis argumentieren kann: &quot;das Volk will dieses und jenes&quot; und &quot;wenn Sie das tun, handeln sie gegen den Willen des Volkes&quot;.

Das mag zwar verschiedenen Sorten von Politikern schnurz piep sein und auch wegen weitaus gravierenderen Sachen (soviel zur jetzt nicht mehr orangen Ecke), aber zu behaupten, das Medienspektakel und seine Resultate h&#228;tten &#252;berhaupt garkeinen Einflu&#223;, w&#228;re ebenso aus der Luft gegriffen, wie die gegenteilige Behauptung.

Deshalb fand ich die Abstimmung auch wichtig und &#252;berhaupt nicht egal, weshalb ich auch das dort oben hinterlassen hatte. aber nat&#252;rlich ist das alles faktisch korrekt was du sagst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>stimmt, wei&#223; ich auch alles, und selbst wenn ichs nicht gelesen h&#228;tte in diversen Zeitungen, w&#228;re immer noch klar gewesen, da&#223; eine Stadtverordnung ohne Artikel bez&#252;glich der m&#246;glichen Einflu&#223;nahme und oder Entscheidungskraft eines Volksentscheides auch keine Angriffspunkte f&#252;r eventuell rechtlich bindende Entscheidungen bietet. is alles klar.</p>
<p>klar ist aber hingegen auch, das Person X, die die Aktion Y veranstaltet, dies nicht f&#252;r umsonst macht, sondern mit Absicht. denn selbstverst&#228;ndlich gab es einen riesen Medienrummel um &#8220;berlins ersten Volksentscheid&#8221; und selbstverst&#228;ndlich interessieren sich B&#252;rger als auch Politiker f&#252;r den Ausgang des Entscheides und ALLE wissen, wie man hinterher mit dem Ergebnis argumentieren kann: &#8220;das Volk will dieses und jenes&#8221; und &#8220;wenn Sie das tun, handeln sie gegen den Willen des Volkes&#8221;.</p>
<p>Das mag zwar verschiedenen Sorten von Politikern schnurz piep sein und auch wegen weitaus gravierenderen Sachen (soviel zur jetzt nicht mehr orangen Ecke), aber zu behaupten, das Medienspektakel und seine Resultate h&#228;tten &#252;berhaupt garkeinen Einflu&#223;, w&#228;re ebenso aus der Luft gegriffen, wie die gegenteilige Behauptung.</p>
<p>Deshalb fand ich die Abstimmung auch wichtig und &#252;berhaupt nicht egal, weshalb ich auch das dort oben hinterlassen hatte. aber nat&#252;rlich ist das alles faktisch korrekt was du sagst.</p>
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		<title>Von: robert</title>
		<link>http://www.othertimes.de/2008/04/24/ausschlussverfahren/#comment-6555</link>
		<dc:creator>robert</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 21:55:17 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist sicher nicht die beste oder anders gesagt die kl&#252;gste Meinungsbildungsweise. Wie ich jedoch auch schrieb, war ich wirklich unentschlossen - und letztenendes war der Volksentscheid nicht nur egal (weil nicht bindend), sondern sogar falsch, da das Abgeordnetenhaus &#252;berhaupt nicht zust&#228;ndig ist f&#252;r die Entscheidung &#252;ber Tempelhof.

Und n&#228;chstes mal gelobe ich Besserung auf dem Weg der Meinungsfindung.

Was jetzt aus dem Feld wird, muss man sehen, aber in einer Stadt, in der jede potentiell attraktive Freifl&#228;che mit mind. einem Stadtschloss zugebaut wird, bin ich mir sicher, es werden sich ein paar sch&#246;ne Stadtvillen und vier bis dreizehn Einkaufszentren finden, die man da hinsetzen kann...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist sicher nicht die beste oder anders gesagt die kl&#252;gste Meinungsbildungsweise. Wie ich jedoch auch schrieb, war ich wirklich unentschlossen &#8211; und letztenendes war der Volksentscheid nicht nur egal (weil nicht bindend), sondern sogar falsch, da das Abgeordnetenhaus &#252;berhaupt nicht zust&#228;ndig ist f&#252;r die Entscheidung &#252;ber Tempelhof.</p>
<p>Und n&#228;chstes mal gelobe ich Besserung auf dem Weg der Meinungsfindung.</p>
<p>Was jetzt aus dem Feld wird, muss man sehen, aber in einer Stadt, in der jede potentiell attraktive Freifl&#228;che mit mind. einem Stadtschloss zugebaut wird, bin ich mir sicher, es werden sich ein paar sch&#246;ne Stadtvillen und vier bis dreizehn Einkaufszentren finden, die man da hinsetzen kann&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: christian</title>
		<link>http://www.othertimes.de/2008/04/24/ausschlussverfahren/#comment-6552</link>
		<dc:creator>christian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 19:52:41 +0000</pubDate>
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		<description>da&#223; es bestimmte Menschengruppen gibt, die das noch so un-politische-Lager-Thema zu einem eben solchen machen, haben uns oben Erw&#228;hnte schon gut/oft genug im Verlauf der deutschen Geschichte gezeigt.

da&#223; es deshalb jedoch klar ist, sich gegen ihre Meinung zu stellen, egal wo sie stehen, meine ich kaum in eine echte Entscheidungsfindung einbauen zu k&#246;nnen, ohne mir dabei nicht selbst vorwerfen zu m&#252;ssen, ich h&#228;tte meinen Standpunkt nur damit eingenommen, einen argumentlosen Standpunkt zu spiegeln.

viel brisanter finde ich derweil die Frage, was nach der Schlie&#223;ung (wenn bis zu unserem Ableben schon eine Entscheidung getroffen ist) mit dem Gebiet geschieht.

ein Einkaufszentrumfeld? ich habe schon einige Webseiten dazu gesehen, die mir richtig Angst machen. zum Beispiel darauf zu kommen, die j&#228;hrlich immer wieder extrem vollen H&#246;rs&#228;&#228;le durch ein paar geschmackvolle Bauten, f&#252;r welche UNI auch immer, die welche braucht, zu unterst&#252;tzen, vermisse ich bis jetzt komplett.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>da&#223; es bestimmte Menschengruppen gibt, die das noch so un-politische-Lager-Thema zu einem eben solchen machen, haben uns oben Erw&#228;hnte schon gut/oft genug im Verlauf der deutschen Geschichte gezeigt.</p>
<p>da&#223; es deshalb jedoch klar ist, sich gegen ihre Meinung zu stellen, egal wo sie stehen, meine ich kaum in eine echte Entscheidungsfindung einbauen zu k&#246;nnen, ohne mir dabei nicht selbst vorwerfen zu m&#252;ssen, ich h&#228;tte meinen Standpunkt nur damit eingenommen, einen argumentlosen Standpunkt zu spiegeln.</p>
<p>viel brisanter finde ich derweil die Frage, was nach der Schlie&#223;ung (wenn bis zu unserem Ableben schon eine Entscheidung getroffen ist) mit dem Gebiet geschieht.</p>
<p>ein Einkaufszentrumfeld? ich habe schon einige Webseiten dazu gesehen, die mir richtig Angst machen. zum Beispiel darauf zu kommen, die j&#228;hrlich immer wieder extrem vollen H&#246;rs&#228;&#228;le durch ein paar geschmackvolle Bauten, f&#252;r welche UNI auch immer, die welche braucht, zu unterst&#252;tzen, vermisse ich bis jetzt komplett.</p>
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		<title>Von: Carsten</title>
		<link>http://www.othertimes.de/2008/04/24/ausschlussverfahren/#comment-6477</link>
		<dc:creator>Carsten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Apr 2008 08:53:05 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist derb. Habe bis eben noch gut mit dem Gedanken leben k&#246;nnen, dass ich &quot;ja&quot; sage zum Erhalt Tempelhofs. Und dann les´ ich deinen Blog... Wohlwissend, dass ich am Sonntag m&#246;glicherweise nicht dazu kommen k&#246;nnte, meine Stimme in einem Wahlkabinett abzugeben, habe ich bereits vor 3 Wochen die Unterlagen zur Briefwahl beantragt. Und da lagen sie nun auch auf meinem Schreibtisch, die Unterlagen. Bis gestern. Da habe ich mein Kreuz gemacht und den Brief eingesteckt. Jetzt habe ich zwei M&#246;glichkeiten: a)Briefkasten aufbrechen und Briefwahl r&#252;ckg&#228;ngig machen oder b) hoffen, dass der Poststreik dazu beitr&#228;gt, meine Wahlunterlagen erst n&#228;chste Woche bei der entsprechenden Stelle eintrudeln zu lassen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist derb. Habe bis eben noch gut mit dem Gedanken leben k&#246;nnen, dass ich &#8220;ja&#8221; sage zum Erhalt Tempelhofs. Und dann les´ ich deinen Blog&#8230; Wohlwissend, dass ich am Sonntag m&#246;glicherweise nicht dazu kommen k&#246;nnte, meine Stimme in einem Wahlkabinett abzugeben, habe ich bereits vor 3 Wochen die Unterlagen zur Briefwahl beantragt. Und da lagen sie nun auch auf meinem Schreibtisch, die Unterlagen. Bis gestern. Da habe ich mein Kreuz gemacht und den Brief eingesteckt. Jetzt habe ich zwei M&#246;glichkeiten: a)Briefkasten aufbrechen und Briefwahl r&#252;ckg&#228;ngig machen oder b) hoffen, dass der Poststreik dazu beitr&#228;gt, meine Wahlunterlagen erst n&#228;chste Woche bei der entsprechenden Stelle eintrudeln zu lassen.</p>
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