Puff Daddy kann nicht werfen
Es gibt so Tage, da weiss man schon anhand der Träume der letzten Nacht, dass man eigentlich besser liegen bleiben sollte. Erst recht, wenn der Tag mit der Erinnerung an einen Traum beginnt, in dem der Armin, Puff Daddy und ich die Hauptrollen spielten.
Die Schicksalsgemeinschaft, die mein Unterbewusstsein in einer grandiosen Parabel der Gefühle hier zusammengeschweißt hat, begab sich auf die Suche nach dem heiligen Gral war auf dem Weg zu meiner Mutter (ich wünschte ich hätte coole Träume – obwohl, mit Puff Daddy bei meiner Mum aufkreuzen…). Welches Ziel wir mit dieser Pilgerreise zur Arbeitsstätte meiner Mutter verfolgten, kann ich heute nur noch schemenhaft erahnen – es handelte sich jedoch nicht um Geld oder sonstige materielle Angelegenheiten. Frisch angekommen stahl uns Dreien eine ausnehmend schöne junge Frau nicht nur den Atem, sondern auch die Aufmerksamkeit, so dass meine Mutter (sorry!) schnell in Vergessenheit geriet und sich rasch ein Wettstreit im Buhlen um die Gunst des hehren Geschöpfs entspann.
Im Trubel dieses Wettstreits muss dann auch kurzfristig der Teil meines Gehirns ausgesetzt haben, der für kontinuierliche Träumerei verantwortlich zeichnet. Nach einem relativ überhasteten Szenenwechsel zeigte mir mein Gehirn, dass Puff Daddy nicht mit einem Frisbee umzugehen weiss. Ein deutlich angefressener Sean Combs stand mir auf einer wunderschön, grünen Wiese (Märchenbuch-Grün!) gegenüber und versuchte vergeblich meine Würfe zu fangen oder gar seinerseits einen gescheiten Wurf zustande zu bringen. Ganz ehrlich hätte ich von so einem Titan der seichten Pop-Unterhaltung doch ein wenig mehr erwartet.

Vermutlich aus Ärger über die mangelnde Motivation von Puffy, wie ich ihn mittlerweile nennen durfte, wachte ich an dieser Stelle auf und hielt mich quasi im selben Atemzug noch für mindestens völlig bekloppt. Irgendwann im erneuten Wegdämmern nahm ich mir dann noch vor, das nächste Mal wenigstens echte Könner zu der Party einzuladen. So geht das ja nun wirklich nicht Herr Diddy.
Wie gesagt… es gibt so Tage. Und nun bitte alle Traumdeuter und Zahnarztfrauen vorgetreten: Wie schlimm steht es um mich? Seid ehrlich, ich bin hart im Nehmen!
P.S.: Das Mädchen hat übrigens Armin bekommen… daher hatte er auch keine Zeit mit Puffy und mir Frisbee zu spielen.
Na was soll das schon bedeuten? Eigentlich läuft es doch immer auf das Gleiche hinaus, und die Sätze beginnen mit: “Du hattest/warst in Deiner Kindheit…, da spiegelt sich der Urinstinkt wieder, als die Männer noch zu Jagd gingen und die Frauen in der Höhle beim Feuer… bla bla.
Wie wär es den mit so einem Schlagzeilomat für Traumdeuter?
Übrigens, hast Du Dich schon bei Deiner Mutter entschuldigt, wegen dem Flittchen?
Gruß
Wolfgang
Den Traumdeutungsschlagzeilomat könnte man doch bestimmt wunderbar aus dem Textgenerator für Horoskope ableiten. :)
Und sollte sich nicht eher meine Mutter bei mir entschuldigen, dass sie mir bzw. uns so unvermittelt jmd. vorsetzt, der sowohl Puff Daddy als auch mich und Armin ausm Konzept bringt? :)
Gruß zurück
du kannst dich ruhig bei deiner mutter entschuldigen – wofür auch immer. ich denke, sie wird es wohlwollend zur kenntnis nehmen, (und hoffentlich nicht unruhig werden, man weiß ja nie…)
prophylaxe für alles, was mal wieder schief gehen könnte, und sollte es nur (!) das nächste zu-spät-kommen sein…
Hehe er hat es wirklich getan. Ne feine Geschichte um den Traum rundrumgestrickt. Die Traumdeuterei lass ich mal lieber sein. Du weisst ja selbst, was du von sowas zu halten hast.
Entschuldigungen bei Müttern sind aber nicht angebracht, schliesslich war das ne Traummutter und jegliche Verbindungen zur Realität eher zufällig denn gewollt.
na denn erklär das mal meiner mum :)
[...] Traumdeuter und Zahnarztfrauen vorgetreten: Wie schlimm steht es um Robert und Puff Daddy? [...]
Was genau kann Herr Diddy ü_ber_haupt?
@MC: Schlechte R’n'B Bands casten :)