Erfindung(cc) – Creative Commons Patente
“Wie großartig wäre es, wenn es eine Kristall- oder Algenart gäbe, die wärmetauschende Eigenschaften hätte?” dachte ich mir neulich als ich zum gefühlt achten Mal duschte – nicht weil ich so dreckig war, sondern um mich ein wenig abzukühlen (Geht Euch der Sommer auch so auf den Geist?). Der Gedanke dahinter war, dass man eine dünne Schicht solcher Kristalle (oder Algen) in die eigenen Klamotten einnähen könnte, so dass diese von selbst klimatisiert wären. Sollte es solche Kristalle (oder Algen) tatsächlich geben, wäre ich als Erfinder des vollklimatisierten Hosenanzugs wahrscheinlich spätestens diesen Dezember reich und berühmt. Businessmenschen auf der ganzen Welt lägen mir zu Füßen, denn dank der Kristalle (oder Algen) in ihren Anzügen müssten sie im Sommer nie wieder schwitzen um gut auszusehen.
Als ich mich von der Vorstellung der rauschenden Dankesfeierlichkeiten erholt hatte und durch eine rasche Recherche herausfand, dass es wohl keine solche Kristalle gibt (auch keine Algen), blieb mir nur noch, mir auf dem harten Boden der Realität zu überlegen, was denn ein wirklicher Erfinder heutzutage für Möglichkeiten hätte, fair und profitabel mit so einer Erfindung umzugehen. Da ich nichts von Patentrecht verstehe, kein Anwalt bin und noch nie in meinem Leben etwas erfunden habe (da war dieser Aschenbecher, den ich im Kindergarten geknetet habe, aber ich bin mir recht sicher, dass der nicht zählt), folgt nun ein laienhaft zusammengestolperter Gedanke zum Thema Patente. Viel Spaß.






